Elektrodurchlauferhitzer

Elektrodurchlauferhitzer

Dezentrale Trinkwasserwärmung
Hier sorgt er für die dezentrale Trinkwassererwärmung der Dachgeschosswohnung

Das Trinkwasser wird im Durchlauferhitzer entweder durch ein Rohrheizkörper-System oder durch ein Blankdraht-Heizsystem erwärmt.

Weiterhin unterteilen sich die Elektrodurchlauferhitzer in:

  • Elektronisch geregelte Durchlauferhitzer
  • Elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer
  • Hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer

Die hydraulisch gesteuerten Durchlauferhitzer gibt es sowohl als Rohrheizkörper-System als auch als Blankdraht-Heizsystem. Elektronisch geregelte oder gesteuerte Durchlauferhitzer werden ausschließlich mit dem Blankdraht-Heizsystem ausgestattet.

Beim Blankdraht-Durchlauferhitzer befindet sich der stromführenden Heizleiter unmittelbar im aufzuheizenden Trinkwasser. Dabei sind die Blankdraht-Heizwendeln in einem Isolierblock eingesetzt, der von einem druckfesten Behälter umschlossen ist.

Der elektronisch gesteuerte Durchlauferhitzer kompensiert Druckschwankungen in der Trinkwasserleitung und garantiert konstante Temperaturen zwischen 30° bis 60 °C.

Der elektronisch geregelte Durchlauferhitzer misst neben der exakten Durchflussmenge auch die Kalt- und Warmwassertemperatur und regelt in Abhängigkeit davon die Heizleistung. Größere Druckschwankungen in der Trinkwasserleitung werden im Betrieb ausgeglichen, wobei eine konstante Warmwassertemperatur zwischen 30° bis 60 °C garantiert wird.

Hydraulisch gesteuerte Durchlauferhitzer arbeiten in Abhängigkeit von der Trinkwasser-Durchflussmenge. Erhöht sich die Trinkwassermenge, wird die größere Heizleistungsstufe entsprechend eingeschaltet. Die hydraulischen Durchlauferhitzer sind meistens mit einer Zwei-Stufen-Temperaturwahl ausgestattet.

Weil Durchlauferhitzer, insbesondere die hydraulisch gesteuerten, einen Mindestanschlussdruck für die Steuerung benötigen, muss dieses bei der Rohrnetzberechnung berücksichtigt werden. Dies ist insbesondere der Fall, wenn vom Wasserversorgungsunternehmen nur ein niedriger Versorgungsdruck am Trinkwasserhausanschluss bereitgestellt wird, bzw. werden kann.